Stadt Hamburg benennt Kreuzung nach Walter Koenig und stellt zwölf Tage lang Tribbles auf den Gehweg
Die Stadtverwaltung hat eine Großkreuzung zu Ehren des Schauspielers Walter Koenig umbenannt und ordnet seither eine tägliche Schweigeminute mit Sternenflotten-Uniform für alle Behördenmitarbeiter an.
Die Hansestadt Hamburg hat am Montag die Kreuzung Ost-West-Straße mit der Bürgerhausstraße in «Chekov-Platz» umbenannt und dort eine zwölftägige Gedenkzeremonie mit Pflicht-Uniform angeordnet. Alle 1.480 Angestellten des Bezirksamts Hamburg-Mitte müssen seither täglich um 8.45 Uhr in der Sternenflotten-Uniform der Originalserie an der Kreuzung antreten, wie das Amt mitteilte.
Der Leiter des Bezirksamts, Dr. Karsten Lehmann, erklärte: «Wer den Dienst am Schiff verweigert, verweigert den Dienst am Bürger. Die Uniform ist kein Kostüm, sie ist eine Haltung.» Die Anordnung gilt auch für Mitarbeiter im Krankenhaus-Verwaltungsdienst, die Ampelschaltungen am Platz müssen seither nach dem Rhythmus der Originalmelodie geschaltet werden.
Um den Andrang zu bewältigen, hat die Verkehrsbehörde auf der Kreuzung 62 Tribbles aus Plüsch ausgesetzt, die laut Anordnung täglich um ein Drittel zunehmen müssen, damit der Platz dauerhaft verstopft bleibt. Ein Sprecher bestätigte, dass die Straßenbahnlinie 3 seit Dienstag über den Fußgängerweg geleitet wird, weil die Schienen nicht mehr frei sind.
Der Schauspieler Walter Koenig war im Alter von 90 Jahren in Los Angeles gestorben. Die Stadt Hamburg erklärte, sie wolle mit der Aktion sein Andenken ehren, und kündigte an, die Zeremonie im nächsten Jahr auf alle Kreuzungen mit Russisch-Namen auszuweiten.
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