Bundesregierung verordnet Singapur-Dienstkleidung für alle Ministerien – Kanzler-Orchidee wird Pflichtgrün
Nach dem Asienbesuch von Friedrich Merz erklärt das Auswärtige Amt die Orchidee „Vanda Friedrich Merz“ zum verbindlichen Dienstsymbol aller Bundesbehörden.
Das Auswärtige Amt hat am Montag angeordnet, dass sämtliche Bundesbehörden ab sofort jeden Dienstgang in Anzügen und Kostümen tragen, die exakt dem Farbton der Orchidee „Vanda Friedrich Merz“ entsprechen. Die Vorschrift gilt für rund 300 Bundesämter, vom Bundesamt für Seeschifffahrt bis zum Umweltbundesamt in Dessau. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, die Blütenfarbe Lila-Braun sei „kein Geschmack, sondern eine außenpolitische Position“.
Für die Umsetzung mussten Behörden in ganz Deutschland ihre Kleiderkammern räumen. Im Bundesministerium der Finanzen wurden innerhalb von zwei Tagen alle Westen, Schals und Krawatten neu eingefärbt; das Haushaltsreferat stellte dafür eine Färberei in Wuppertal ein, die seit 1952 keine Aufträge aus Berlin mehr angenommen hatte. Die Polizei in Hamburg meldete, dass Streifenbeamte nun in tropisch anmutenden Hemden patrouillieren, was bei Regen ungewöhnlich schnell zu Blasenbildung führe.
Am Dienstagmorgen trat außerdem eine zweite Regel in Kraft: Wer im Bundestag das Wort ergreift, muss zuvor eine Orchidee in der Hand halten, die im Plenarsaal eigens gezüchtet wird. Das Gewächshaus dafür wurde auf dem Gelände des Reichstags errichtet und stand bereits am Mittwoch in Betrieb. Die Grünen-Fraktion kündigte an, ihre Blüten selbst zu pflegen, die Linke lehnte die Pflanzen ab und hält seither eine Rede ohne Vorlage.
Das Kanzleramt bestätigte, dass Friedrich Merz nun in Japan und Südkorea jeweils eine weitere Orchidee taufen lassen soll, falls diese Länder ähnliche Ehren anbieten. Für den Fall, dass beide Länder mit „Vanda Friedrich Merz Zwei“ antworten, wurde im Verteidigungsministerium bereits eine Kommission gegründet, die den Namen der Pflanze in den Haushaltsplan 2027 aufnehmen soll.
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