Trump verhängt UN-Redeverbot für alle anderen: Generalversammlung tagt fortan als stummer Chor im Stehen
Nach Trumps zweiter Rede vor der UN-Generalversammlung ordnet die US-Delegation an, dass künftig nur noch der US-Präsident spricht – alle anderen Würdenträger dürfen maximal nicken.
NEW YORK – Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat auf Antrag der US-Delegation beschlossen, dass Reden künftig ausschließlich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten gehalten werden. Alle übrigen Staats- und Regierungschefs dürfen nur noch nicken, und zwar im Stehen, mit Blickrichtung zum US-Wagenpark.
Ein Sprecher der US-Mission erklärte, man habe die Rednerliste «aus Gründen der Effizienz» auf eine einzige Person reduziert. Die Sitzordnung wurde umgebaut: 193 Stühle entfernt, dafür ein Podest errichtet, auf dem Trump während der Debattenbeiträge anderer Delegationen die Zeit stoppt. Wer länger als zwölf Sekunden das Wort ergreift, wird von einem eigens abgestellten UN-Sicherheitsdienst zum Buffet eskortiert.
Die Folge: Der Saal füllt sich nur noch mit nickenden Diplomaten. Mehrere Botschafter ließen sich eigens Nackenstützen anfertigen, um die neue Dauerhaltung durchzustehen. Frankreichs Vertreter bestellte einen Stehpult-Stehplatz, Großbritannien orderte einen Chor aus Stenografen, der jede Trump-Pause mit einem «Mmm-hmm» unterlegt. Die russische Delegation verlangte, ebenfalls nicken zu dürfen, wurde aber auf die Warteliste für das Jahr 2031 gesetzt.
Trump selbst kündigte an, seine Rede künftig auf acht Stunden auszudehnen und in der Pause persönlich die Getränke zu reichen. Die UN-Verwaltung baute bereits eine zweite Galerie für jene Würdenträger, die beim Nicken eingeschlafen sind. Ein Sprecher betonte, das sei keine Sanktion, sondern «eine neue Form der Beteiligung».
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