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Trump verhängt Einreiseverbot für alle deutschen Beamten – Ausnahme nur für die, die öffentlich Vance zustimmen

Die US-Regierung hat ein sofortiges Einreiseverbot für alle deutschen Staatsbediensteten erlassen. Wer dennoch einreisen will, muss in einer Zeremonie in Washington öffentlich erklären, dass Deutschland die USA systematisch über den Tisch zieht.

Die US-Regierung hat mit sofortiger Wirkung allen deutschen Staatsbediensteten die Einreise in die Vereinigten Staaten verboten. Ausgenommen sind nur jene, die zuvor in einer feierlichen Zeremonie im Kapitol öffentlich erklären, dass Deutschland die USA seit Jahren systematisch über den Tisch zieht. Die erste Zeremonie ist für kommenden Montag angesetzt, 340 deutsche Beamte haben bereits zugesagt.

Das Weiße Haus hat für die Zeremonie einen festen Ablauf festgelegt: Jeder Teilnehmer muss in einem eigens angefertigten Anzug aus deutschen Autobahnplänen erscheinen, die Hymne der US-Handelskammer singen und anschließend eine Urkunde zerreißen, die er selbst mitgebracht hat. Wer die Zeremonie besteht, erhält eine einjährige Einreisegenehmigung für genau einen Flughafen und darf dort maximal vier Stunden bleiben.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat auf die Regelung mit einem eigenen Programm reagiert. Seit Mittwoch läuft in der Wilhelmstraße ein täglicher Probealarm, bei dem alle Mitarbeiter gleichzeitig ihre Schreibtische räumen und in Richtung Brandenburger Tor marschieren. Ziel der Übung ist es, so ein Sprecher, «den amerikanischen Beobachtern zu zeigen, dass wir auch ohne Einreise sehr beschäftigt sind».

Die deutsche Botschaft in Washington hat derweil ihr gesamtes Personal in ein Hotel in Arlington verlegt, weil das Botschaftsgebäude nach Angaben aus dem Weißen Haus «zu deutsch aussieht». Die Botschaftsmitarbeiter pendeln nun täglich mit Bussen über die Grenze nach Virginia und wieder zurück. Ein Diplomat sagte, man habe sich daran gewöhnt, «morgens um sechs die Nationalhymne zu singen und abends um zehn die eigene Unterschrift zu verweigern».

Für kommende Woche hat das Weiße Haus angekündigt, die Zeremonie auf alle europäischen Verbündeten auszuweiten. Deutschland wird dabei als erstes Land die volle Stufe erhalten: drei Zeremonien pro Woche, jeweils mit anschließendem Fußmarsch zum Lincoln Memorial.

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