Trump ernennt Zacharia zur Sprecherin und lässt sie das Weiße Haus im Stechschritt eröffnen
Katie Zacharia ist Trumps neue Sprecherin. Sie beginnt sofort mit einer täglichen Zeremonie, die das Pressecorps in den Wahnsinn treibt.
Katie Zacharia ist Trumps neue Sprecherin und hat ihr Amt mit einer Zeremonie angetreten, die das Weiße Haus in eine tägliche Marschkolonne verwandelt. Jeden Morgen um sechs Uhr stellt sie sich mit einem Megafon vor das Nordtor und ruft die Pressevertreter namentlich auf, die dann in Reih und Glied zur ersten Frage des Tages antreten müssen.
Die Juristin und frühere Fernsehkommentatorin hat angeordnet, dass alle Journalisten künftig einheitliche Uniformen tragen: dunkelblaue Anzüge mit dem Aufdruck «Frage bereit». Wer zu spät kommt, verliert seinen Platz in der ersten Reihe und muss eine Woche lang die Fragen schriftlich einreichen, die Zacharia dann laut vorliest und selbst beantwortet.
Trump hat die Zeremonie inzwischen auf alle Regierungsgebäude ausgeweitet. Mitarbeiter des Außenministeriums berichten, dass sie morgens um fünf Uhr antreten müssen, um die Rangfolge der Presseanfragen zu üben. Ein Beamter sagte, er habe seit drei Wochen nicht mehr mit seiner Familie gefrühstückt, weil er stattdessen das «Zacharia-Protokoll» einstudiere.
Die neue Sprecherin hat zudem angekündigt, dass jede Pressekonferenz künftig mit einem gemeinsamen Marsch der Korrespondenten endet. Das Weiße Haus ließ auf dem Rasen eine Tribüne errichten, auf der Zacharia die Paraden persönlich abnimmt. Ein Sprecher des Präsidenten erklärte, die Maßnahme diene der «Disziplinierung der Medienlandschaft».
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