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Space Force hisst Sternenbanner an 340 Meter hohem Stahlmast im Orbit und erklärt den Himmel zur US-Zone

Die U.S. Space Force hat einen 340 Meter hohen Stahlmast im Orbit errichtet, an dem das Sternenbanner weht – als erste sichtbare Markierung amerikanischen Hoheitsgebiets im All. Die Truppe spricht von «Weltraumkontrolle durch Präsenz».

Die U.S. Space Force hat im Orbit einen 340 Meter hohen Stahlmast errichtet und daran das Sternenbanner gehisst. Es ist die erste sichtbare Markierung amerikanischen Hoheitsgebiets im All, wie ein Sprecher am Montag bestätigte. «Wir kontrollieren und verteidigen den Weltraum», sagte er. «Ab jetzt sichtbar für alle.»

Der Mast wurde in mehreren Teilen mit Raketen hinaufgebracht und von Astronauten der Space Force in sieben Schichten zusammengeschraubt. Die Flagge besteht aus wärmereflektierender Folie und misst 60 auf 38 Meter. Sie ist damit das größte Objekt, das je von Menschen im Orbit montiert wurde. Ein zweiter Mast für die Pazifikflotte ist bereits im Bau.

Die Space Force kündigte an, jeden Monat einen weiteren Mast zu errichten, bis der gesamte erdnahe Orbit mit Fahnen in amerikanischen Farben bestückt ist. Verbündete Staaten hätten bereits Anfragen für eigene Masten gestellt, hieß es. Russland und China reagierten zurückhaltend; Moskau ließ mitteilen, man prüfe «eine angemessene Antwort».

Der Weltraumvertrag von 1967 verbietet Atomwaffen im All, nicht aber Stahlmasten. Ein Sprecher betonte, die Konstruktion stehe «im Einklang mit dem Völkerrecht». Die nächste Lieferung Baustahl ist für kommende Woche angesetzt.

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