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Saudi-Arabien verlegt Öl-Pipeline ins Rote Meer, damit sie nicht mehr auf dem Landweg angreifbar ist

Nach Drohnenangriffen auf die Ost-West-Pipeline hat Saudi-Arabien begonnen, die gesamte Leitung auf Pontons zu verlegen und als schwimmende Ölstraße über das Meer zu führen. Der Ölpreis steigt, die deutsche Regierung prüft Notfallmaßnahmen.

Nach den Drohnenangriffen auf die Ost-West-Pipeline hat Saudi-Arabien damit begonnen, die gesamte Leitung auf Pontons zu verlegen und als schwimmende Ölstraße über das Rote Meer zu führen. Ein Sprecher des Energieministeriums erklärte, man habe die Rohre einfach auf Schiffe geladen und segle nun mit der Pipeline im Schlepptau nach Westen. «Wir haben die Angriffsfläche für Drohnen damit auf null reduziert», sagte er. «Auf See kann uns niemand mehr treffen, weil wir uns bewegen.»

Die Aktion hat unmittelbare Folgen für den Weltmarkt. Der Ölpreis stieg binnen einer Woche auf das Doppelte, weil die schwimmende Pipeline nur im Schritttempo vorankommt und ständig anlegen muss, um Treibstoff für die Schlepper zu fassen. In Deutschland prüft das Wirtschaftsministerium bereits, ob Tankstellen künftig nur noch an geraden Tagen öffnen dürfen. Ein Sprecher sagte, man wolle «den Verbrauch durch bürokratische Reibung senken».

Die saudische Regierung hat angekündigt, die Pipeline künftig jedes Jahr einmal um die Arabische Halbinsel zu schippern, damit sie «nicht einrostet und für Angreifer unberechenbar bleibt». Die Huthi-Miliz erklärte, man werde nun Drohnen mit Schwimmwesten ausrüsten. Der Iran kündigte an, eigene Pipelines auf U-Boote zu montieren. In Riad wurden unterdessen alle Tankstellen geschlossen, weil der Sprit für die Schlepper gebraucht wird.

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