Russland verlegt Raketen mit Streumunition in Wohnzimmer, um «flächendeckende Gemütlichkeit» zu testen
Moskau erklärt, die Streumunition sei nur zur Dekoration gedacht – und lädt alle Nachbarn ein, beim Verteilen zu helfen.
Moskau hat am Donnerstag damit begonnen, ballistische Raketen mit Streumunition in die Wohnzimmer seiner eigenen Bürger zu verlegen, um nach eigenen Angaben die «flächendeckende Gemütlichkeit» der neuen Streumunition zu testen. Die Aktion soll nach Angaben des Verteidigungsministeriums in allen zwölf Zeitzonen gleichzeitig stattfinden und mindestens bis zum nächsten Frühjahr dauern.
«Wir wollen sicherstellen, dass die Submunition auch bei schlechtem Wetter und in kleinen Räumen ihre volle Wirkung entfaltet», sagte ein Sprecher des Ministeriums. Die Bewohner wurden aufgefordert, beim Verteilen der Sprengkörper zu helfen und die Ergebnisse in einem eigens eingerichteten Telefonbüro zu melden. Wer nicht mitmacht, dem droht laut Ministerium «ein ernstes Gespräch mit dem Hausmeister».
Die Ukraine reagierte gelassen. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, man werde die russischen Raketen «mit einem noch größeren Wohnzimmer» empfangen. Die ukrainische Armee kündigte an, die Streumunition künftig in eigens errichteten Musterwohnungen zu lagern, um sie bei Bedarf «ordnungsgemäß zu dekorieren». Ein Kommandeur sprach von der «größten Innenraumoffensive der Geschichte».
In Brüssel zeigte man sich alarmiert. Die EU-Kommission prüfe, ob die russischen Wohnzimmer gegen die europäische Bauordnung verstoßen. Ein Sprecher sagte, man werde «die Submunition notfalls mit einem sehr großen Staubsauger entfernen». In Washington telefonierte Donald Trump nach Angaben aus dem Weißen Haus mit Elon Musk und bat ihn, die Drosselung der Streumunition auf 160 Stundenkilometer zu beschränken.
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