Pentagon richtet nach Globus-Sturz einen Trümmer-Gedenkraum ein
Nachdem Mitarbeiter den Eisenhower-Globus im Pentagon fallen ließen, hat das Verteidigungsministerium die Bruchstücke am Südpol-Loch feierlich als «Ike-Reliquie» aufgestellt und einen eigenen Kuratorenstab abgeschafft.
Das Pentagon hat die Trümmer des historischen Eisenhower-Globus, den Mitarbeiter von Verteidigungsminister Pete Hegseth beim Transport fallen ließen, in einem eigens geräumten Seitenflügel als begehbares Mahnmal aufgestellt. Besucher betreten den Raum durch einen mit Stoffbahnen verhängten Korridor und stehen dann vor dem Globus, dessen Südpol ein Loch aufweist, das ein Kurator als «geopolitisch bedeutsame Öffnung» bezeichnet.
Weil die zuständigen Fachleute wegen eines Haushaltsstreits nicht erreichbar waren, hatte Hegseths Team den Transport kurzerhand selbst übernommen. Die Bruchstücke wurden anschließend nicht entsorgt, sondern in einer Vitrine mit der Aufschrift «Kontrolle über die Welt» arrangiert. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, man habe den Vorfall «in einen Lehrpfad umgewandelt» und die bisherigen Kuratoren durch eine eigene Abteilung für «strategische Bodenhaftung» ersetzt.
Die neue Abteilung hat bereits damit begonnen, weitere historische Ausstellungsstücke im Gebäude eigenhändig zu bewegen. Ein antiker Kompass wurde dabei so lange gedreht, bis er nach Angaben eines Beteiligten «die richtige Richtung wies». Für die kommende Woche ist eine feierliche Einweihung geplant, bei der Hegseth persönlich eine Plakette am Sockel des beschädigten Globus anbringen will. Die Plakette trägt die Aufschrift «Ike hätte das auch nicht besser hinbekommen».
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