Nato richtet am Flughafen Leipzig/Halle eine Dauerausstellung zur russischen Drohne ein – mit Eintritt und Führungen
Die Nato hat den Fund der Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle in eine ganzjährige Schau verwandelt: Jeder Passagier muss vor dem Abflug die ausgestellte Drohne besichtigen, ein Nato-Sprecher eröffnet persönlich und nennt die russische Darstellung «absurd».
Die Nato hat den Fund der Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle in eine ganzjährige Ausstellung verwandelt. Jeder Passagier muss vor dem Abflug durch die neue Halle «Hybride Bedrohung» und die präparierte Drohne aus nächster Nähe besichtigen.
Ein Nato-Sprecher eröffnete die Schau persönlich und nannte die russische Darstellung, das Bündnis habe keine Belege, «absurd». Die Ausstellung sei die angemessene Antwort: «Wer zweifelt, geht durch die Halle und sieht nach.»
Für den Andrang wurden zwei zusätzliche Sicherheitsschleusen gebaut, durch die Reisende einzeln an der Drohne vorbeigeführt werden. Wer die Besichtigung verweigert, darf nicht abfliegen. Die Wartezeit vor dem Abflug beträgt nun mehrere Stunden, der Flughafen hat die Zahl der Sitzplätze verdreifacht.
Die Nato kündigte an, die Schau auf weitere Flughäfen auszuweiten. Russland wies die Darstellung zurück und sprach von einer «ukrainischen Verbindung». Der Nato-Sprecher sagte dazu nur, man werde die Ukraine weiter unterstützen und die Ausstellung verlängern.