Nato erhält Friedenspreis und baut Münster zur uneinnehmbaren Festung aus – Merz: «Wir haben den Krieg verhindert, jetzt sichern wir den Frieden mit Beton»
Nach der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die Nato ordnet Kanzler Merz den sofortigen Ausbau Münsters zu einer durchgehenden Verteidigungsanlage an. Die gesamte Innenstadt wird mit Wällen, Gräben und Wachtürmen umgeben, der Rathausplatz wird zum Exerzierplatz. Die Nato erklärt sich solidarisch und verlegt permanent Truppen in die Stadt. Friedensgruppen protestieren, werden aber von der neuen Stadtmauer akustisch abgeschirmt.
Münster ist ab sofort eine Festung. Nachdem die Nato am Montag den Westfälischen Friedenspreis erhalten hat, ordnete Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Laudatio den unverzüglichen Ausbau der gesamten Innenstadt zu einer durchgehenden Verteidigungsanlage an. «Wir haben den Krieg verhindert», sagte Merz mit steinerner Miene, «jetzt sichern wir den Frieden mit Beton.»
Innerhalb von sechs Stunden begannen Bautrupps, den Prinzipalmarkt mit einem vier Meter hohen Wall zu umschließen. Der Rathausplatz wurde zum Exerzierplatz umfunktioniert, auf dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte persönlich das Kommando übernahm. Die historischen Giebelhäuser wurden mit Sandsäcken verstärkt, der St.-Paulus-Dom erhielt einen Beobachtungsturm. «Das ist keine Symbolpolitik», betonte Merz, «das ist die konsequente Fortsetzung der Zeitenwende.»
Die Nato reagierte umgehend: Ein permanentes Kontingent von 3000 Soldaten wurde nach Münster verlegt, die Stadt wurde zum Hauptquartier des neuen «Westfälischen Verteidigungsrings» erklärt. Die Friedensgruppen, die draußen protestierten, sind seit Fertigstellung des Walls akustisch nicht mehr zu hören. «Wir hören sie nicht, also gibt es sie nicht», sagte ein Sprecher der Stadt.
Für die Bürger bedeutet der Ausbau weitreichende Änderungen: Der Wochenmarkt findet künftig hinter Stacheldraht statt, der Zugang zur Innenstadt ist nur noch mit Nato-Ausweis möglich. Merz kündigte an, den Friedenspreis künftig jährlich zu verleihen – und die Festung jedes Mal um einen weiteren Ring zu erweitern. «Frieden ist ein Bauprojekt», sagte er. «Und wir haben gerade erst angefangen.»
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