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Moskau richtet verbale Angriffe jetzt per Lautsprecher direkt an deutsche Vorgärten

Russische Streitkräfte haben begonnen, ihre verbalen Angriffe auf Deutschland mit einer Flotte von Lautsprecherdrohnen über deutsche Wohngebiete zu tragen. Die Bundesregierung prüft Gegenmaßnahmen.

Die russischen Streitkräfte haben am Sonntag damit begonnen, ihre verbalen Angriffe auf Deutschland nicht mehr nur über Staatsmedien, sondern direkt und akustisch über deutsche Wohngebiete zu tragen. Nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz überflogen am frühen Morgen mehrere unbemannte Lautsprecherdrohnen die Innenstädte von Berlin, Hamburg und München und verlasen in einer Lautstärke von 130 Dezibel Durchhalteparolen, Drohungen und Spottgedichte in Richtung der Bundesregierung.

Die Drohnen kreisten jeweils genau eine Stunde über den betroffenen Vierteln, bevor sie auf dem Rückweg über Polen ihre Batterien an öffentlichen Ladestationen aufluden und nach Osten verschwanden. In Berlin-Kreuzberg musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken, weil Anwohner aus Protest gegen den Lärm ihre eigenen Lautsprecher auf die Balkone stellten und die russischen Botschaften mit Musik übertönten.

Das Verteidigungsministerium kündigte an, die verbale Luftverteidigung auszubauen. «Wir werden jede feindliche Silbe abfangen und mit einer angemessenen deutschen Antwort vergelten», sagte ein Sprecher. Geplant sei die Serienproduktion von Abwehrlautsprechern, die gegnerische Parolen noch im Flug erkenne und mit einem Gegengedicht neutralisiere. Die ersten Exemplare sollen kommende Woche an der Ostseeküste stationiert werden.

Der Sicherheitsexperte Nico Lange bezeichnete die Aktion als «eine direkte Botschaft Moskaus an die westlichen Unterstützer Kiews». Die Botschaft sei angekommen, nur eben lauter als üblich. In den betroffenen Städten haben sich derweil Bürgerinitiativen gebildet, die den Himmel über ihren Dächern mit Flatterbändern aus deutschen Fahnen markieren, damit die Drohnen wenigstens wissen, wo sie sind.

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