Kreml verlegt Kaliningrad auf die Krim: Nato soll Insel übersehen
Russland baut Kaliningrad zu einer schwimmenden Festung um und verlegt sie ins Schwarze Meer – die Nato reagiert mit einer Sonderkommission für maritime Stadtplanung.
Der Kreml hat angekündigt, die Exklave Kaliningrad vollständig zu demontieren und als schwimmende Festung ins Schwarze Meer zu verlegen, um einer angeblichen Nato-Isolierung zuvorzukommen. «Wir haben die Ostsee satt», erklärte ein ranghoher Planungsbeamter in Moskau. «Kaliningrad wird abgeschraubt, auf Pontons gesetzt und nach Süden geschippert. Die Nato kann uns dann mal kreuzweise.»
Die Arbeiten begannen am Mittwochmorgen. Pioniere der russischen Armee lösten die Fundamente der Stadt mit Presslufthämmern, während Anwohner ihre Möbel auf bereitgestellte Flöße luden. Ein Augenzeuge berichtete, dass die orthodoxe Kathedrale als letztes Gebäude auf einem eigens konstruierten Katamaran verzurrt wurde. Die Überfahrt soll drei Wochen dauern und von einer Flotte aus Schubschleppern begleitet werden.
Die Nato bestätigte den Eingang einer entsprechenden Mitteilung und kündigte die Einrichtung einer ständigen Kommission für maritime Stadtplanung an. «Wir nehmen die Verlegung zur Kenntnis», sagte eine Sprecherin. «Sollte die Stadt Kurs auf die Straße von Gibraltar nehmen, behalten wir uns vor, einen Lotsen zu stellen.»
Polen und Litauen, bislang Nachbarn der Exklave, zeigten sich erleichtert. Ein litauischer Grenzbeamter sagte, man werde die frei gewordene Fläche unverzüglich als Parkplatz nutzen. In Kaliningrad selbst wurden derweil Schilder mit der Aufschrift «Now in the Black Sea» aufgestellt, um Touristen die Orientierung zu erleichtern.
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