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EU-Arktisgipfel verlegt sich kurzerhand selbst nach Longyearbyen – zwölf Länder bringen eigene Container mit

Zwölf EU-Staaten verlegen ihre Arktisvertretung geschlossen nach Spitzbergen und bauen dort in Rekordzeit eine ständige Präsenz auf – mit Containern, Schlitten und einem eigenen Hafensteg.

Zwölf europäische Länder haben ihre gesamte Arktisvertretung geschlossen nach Longyearbyen verlegt und dort innerhalb von neun Tagen eine ständige Präsenz aus Containern, Schlitten und einem eigenen Hafensteg errichtet. Die Aktion sei «eine Frage der Sichtbarkeit», erklärte ein Koordinator der Gruppe.

Weil der Permafrostboden kein Fundament zulässt, wurden die Container auf Holzplanken gestellt, die täglich von zwei Beamten nachjustiert werden. Ein mitgereister Koch bereitet für alle zwölf Delegationen ein einziges Gericht zu, das er «arktische Einheitssuppe» nennt. Die örtliche Verwaltung stellte einen Parkplatz zur Verfügung, auf dem nun sieben Schneemobile mit EU-Flaggen stehen.

Die Gruppe ließ verlauten, man werde «bis zur vollständigen Sichtbarkeit» bleiben. Ein mitgereister Diplomat bestätigte, dass die Container nachts von innen beheizt werden, damit die Flaggen nicht einfrieren. Für die Rückreise im Frühjahr wurde bereits ein gemeinsamer Schlittenkonvoi angemeldet.

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