Cornell-Universität verlegt gesamten Campus in ein einziges Wohnheim, um Studentenverbindungen zu überwachen
Nach Vorwürfen gegen eine Verbindung ordnet die Uni-Leitung an, dass alle 15.000 Studierenden künftig in einem einzigen, 40 Stockwerke hohen Gebäude wohnen – mit Kameras in jedem Flur und einer Pflicht-App, die jedes Treffen mit mehr als zwei Personen meldet.
Die Cornell-Universität hat angekündigt, ihren gesamten Campus in ein einziges, 40 Stockwerke hohes Wohnheim zu verlegen, in dem alle 15.000 Studierenden ab dem kommenden Semester untergebracht werden. Jede Etage wird von einem eigenen Sicherheitsbeamten rund um die Uhr überwacht, der jeden Flur alle sieben Minuten abläuft.
Präsident Kotlikoff erklärte, die Maßnahme sei «zutiefst beunruhigend, aber notwendig». Jede Studentenverbindung wird aufgelöst und ihre Mitglieder erhalten Einzelzimmer mit Glaswänden zum Korridor. Wer sich mit mehr als zwei Personen gleichzeitig trifft, muss dies über eine neue Pflicht-App melden, die jeden Aufenthaltsort sekundengenau an die Universitätsleitung übermittelt.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Auf dem ehemaligen Sportplatz entsteht ein Betonkomplex mit 15.000 Betten, 300 Gemeinschaftsduschen und einem unterirdischen Tunnel system, das alle Hörsäle direkt mit dem Wohnheim verbindet. Die Mensen werden zu einer einzigen Großküche zusammengelegt, in der jeder Studierende seine Mahlzeiten nach einem festen Sitzplan einnimmt.
Kotlikoff kündigte an, die Regelung notfalls auf benachbarte Hochschulen auszuweiten. «Wir werden jeden Schritt jedes Studenten dokumentieren, bis das Vertrauen wiederhergestellt ist», sagte er. Die erste Kohorte soll bereits nächsten Monat einziehen.
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