Comey baut Strand von Delaware in originalgetreuem Maßstab nach – Muscheln werden einzeln nummeriert
Der frühere FBI-Chef James Comey hat den Strand, an dem er die Muschelformation «86 47» fand, als begehbares Modell nachbauen lassen. Jede Muschel trägt eine Nummer, der Prozess wurde auf Februar 2027 verschoben.
Der frühere FBI-Chef James Comey hat den Strandabschnitt von Delaware, an dem er im Mai 2025 die Muscheln mit der Formation «86 47» entdeckte, in originalgetreuem Maßstab nachbauen lassen. Das Modell ist 1:1, begehbar und wurde diese Woche in einem ehemaligen Hangar in Virginia eröffnet. Jede der insgesamt 11.308 Muscheln trägt eine eingravierte Nummer, damit Besucher den genauen Fundort nachvollziehen können.
Die Anlage umfasst einen nachgebildeten Atlantik mit Wellenmaschine, einen Souvenirstand und einen Audioguide, der die Geschichte der Zahlen «86» und «47» in sieben Sprachen erklärt. Comey selbst führte die erste Besuchergruppe persönlich hindurch und verweilte nach Angaben der Betreiber zwanzig Minuten schweigend vor Muschel Nummer 4.847. «Ich wollte, dass jeder sehen kann, wie harmlos ein Strandspaziergang ist», sagte er.
Das Justizministerium reagierte umgehend: Die Staatsanwaltschaft fordert, das Modell als Beweismittel zu beschlagnahmen und in ein Gerichtsgebäude in Washington zu überführen. Richterin Louise Flanagan verschob den Prozessbeginn erneut, nun auf Februar 2027, damit beide Seiten den Nachbau vollständig vermessen können. Ein Sprecher der Anklage erklärte, man prüfe, ob die Nummerierung der Muscheln als verschlüsselte Botschaft zu werten sei.
Comey kündigte an, in der Zwischenzeit eine zweite Anlage in Florida zu errichten, diesmal mit Muscheln, die das Datum seiner Anhörung bilden. Der Eintritt bleibt frei, Spenden gehen an die Küstenwache.
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