China erklärt Sonne zur Staatsangelegenheit: Solarstrom jetzt Pflichtfach an allen Schulen
Nachdem Solarenergie erstmals Kohle als größte Stromquelle Chinas überholt hat, führt Peking die Sonne als Pflichtfach ein und verlegt den Unterricht ins Freie.
Peking meldet einen historischen Erfolg: Erstmals hat Solarenergie die Kohle als größte Stromquelle Chinas überholt. Das Energieministerium reagierte umgehend und erklärte die Sonne zur Staatsangelegenheit. Ab sofort ist Solarstrom Pflichtfach an allen Schulen des Landes, der Unterricht findet ausschließlich im Freien statt.
„Wir haben die Sonne zur wichtigsten Ressource erklärt, noch vor dem Reis“, verkündete Minister Li Guang auf einer Pressekonferenz. „Jeder Schüler muss lernen, wie man ein Solarmodul richtig küsst.“ Die Lehrpläne wurden entsprechend angepasst: Mathematik wird nun anhand von Wattzahlen unterrichtet, und im Deutschunterricht verfassen die Kinder Oden an die Photovoltaik.
Die Begeisterung greift um sich: In der Provinz Gansu wurden sämtliche Dächer mit Spiegeln ausgestattet, um das Sonnenlicht zu bündeln. Die Behörden prüfen derzeit, ob auch die Bürger selbst als Reflektoren dienen können. „Jeder Einwohner ist ein potenzielles Solarmodul“, erklärte ein Sprecher. „Wir testen gerade, wie viele Kilowatt ein Mensch bei voller Sonneneinstrahlung abgibt.“
Die Kohleindustrie protestiert, doch das Ministerium bleibt hart: „Wer die Sonne nicht anbetet, wird in den Schatten gestellt.“ In der Wüste Gobi entsteht derzeit die größte Solarfarm der Welt, die nachts von Tausenden Arbeitern mit Taschenlampen bewacht wird, damit die Module nicht einschlafen.