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Breuer lässt alle Nato-Stäbe im Gleichschritt durch Kopenhagen marschieren – 32 Kilometer, täglich, bis Juli 2027

General Carsten Breuer übernimmt den Nato-Militärausschuss und verordnet der gesamten Allianz einen täglichen Marsch durch Kopenhagen – mit sich selbst an der Spitze, versteht sich.

General Carsten Breuer hat sein neues Amt als Vorsitzender des Nato-Militärausschusses unverzüglich mit einer Anordnung begonnen: Sämtliche Stäbe der Allianz marschieren ab sofort jeden Morgen um 05:00 Uhr geschlossen durch Kopenhagen – 32 Kilometer, in voller Ausrüstung, bei jedem Wetter, bis zu seinem offiziellen Amtsantritt im Juli 2027. Breuer geht persönlich voran.

Die dänische Hauptstadt hat reagiert. Die Stadtverwaltung ließ die Innenstadt in eine einzige Marschroute umwidmen; Ampeln wurden abgebaut, weil Breuer an keiner Kreuzung Halt macht. Anwohner berichten, sie richteten ihre Wecker nach dem Tritt der Stiefel. Die Nato richtete eigens eine Stabsstelle für Marschhygiene ein, die Blasenpflaster in industriellem Maßstab beschafft.

Breuer begründet die Maßnahme knapp: «Wer den Militärausschuss führen will, muss ihn auch führen können – zu Fuß, im Gleichschritt, ohne Ausreden.» Auf die Frage, ob dies nicht die eigentliche Arbeit behindere, entgegnete er, der Marsch sei die Arbeit. Die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan, die sich ebenfalls um den Posten beworben hatte, ließ verlauten, sie hätte den Marsch wenigstens in kürzerer Zeit absolviert.

Verteidigungsminister Boris Pistorius lobte Breuers «strategische Weitsicht» und kündigte an, die Bundeswehr werde künftig ebenfalls täglich 32 Kilometer marschieren – allerdings nur, wenn Breuer es befiehlt. Bundeskanzler Friedrich Merz schrieb auf X, Deutschland übernehme «in fordernden Zeiten Verantwortung» und fügte hinzu, er selbst werde «selbstverständlich mitmarschieren, sobald es der Terminkalender zulässt».

Die Nato-Partner zeigen sich beeindruckt. Ein italienischer Admiral, der namentlich nicht genannt werden möchte, erklärte, er habe seinen Stab bereits angewiesen, den Marsch zu proben. Aus Washington hieß es, man prüfe, ob man die Übung im Indopazifik nachstellen könne. Breuer selbst will bis Juli 2027 insgesamt 11.680 Kilometer zurückgelegt haben – eine Zahl, die er als «Mindestanforderung» bezeichnet.

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