Berliner CDU verlegt Wahllokal in den Weltraum, um Abstand zur Linken herzustellen
Nachdem Stefan Evers erklärt hat, zwischen CDU und Linken lägen «buchstäblich Welten», hat die Berliner CDU begonnen, ihre Wahllokale auf Planeten und Monde zu verlegen. Die Linke kündigte an, mit eigenen Außenstellen auf denselben Himmelskörpern nachzuziehen.
Die Berliner CDU hat am Samstag damit begonnen, sämtliche Wahllokale in entfernte Umlaufbahnen zu verlegen, nachdem Spitzenkandidat Stefan Evers erklärt hatte, zwischen seiner Partei und der Linken lägen «buchstäblich Welten». Ein Sprecher der Partei bestätigte, dass die ersten Wahltische bereits auf dem Mars und dem Jupitermond Europa aufgebaut wurden. «Wir nehmen ihn beim Wort», sagte er. «Wenn Welten dazwischenliegen, dann sollen die Wähler sie auch sehen.»
Die Linke reagierte umgehend und kündigte an, auf denselben Himmelskörpern eigene Wahllokale zu errichten, um den Abstand wieder auszugleichen. «Wenn die CDU eine Welt entfernt ist, dann bauen wir eben zwei», sagte eine Sprecherin. Innerhalb weniger Stunden wurden auf dem Mond und dem Saturnring weitere Wahltische errichtet. Die Bundesanstalt für Raumfahrt koordinierte den Aufbau und stellte fest, dass die Wahlurnen nunmehr auf sieben Himmelskörpern gleichzeitig stehen.
Für die Wähler bedeutet dies erhebliche Änderungen: Wer seine Stimme abgeben möchte, muss sich bis Freitag bei der Berliner Senatsverwaltung für Weltraumangelegenheiten registrieren lassen und einen Platz in einer der täglich startenden Versorgungsraketen buchen. Die Wartelisten reichen nach Angaben der Behörde bis weit in das Jahr 2031. «Wir haben die Kapazitäten erhöht», sagte ein Mitarbeiter. «Aber die Nachfrage ist überwältigend.»
Die CDU kündigte an, die Auszählung der Stimmen von den entfernten Standorten per Funkübertragung vorzunehmen. Die Linke forderte, dass auch die Wahlbeobachter der anderen Parteien mitfliegen dürfen. Evers zeigte sich zufrieden: «Jetzt zählt wirklich jede Stimme – auf jedem Planeten.»