US-Basketballerinnen bauen nach WM-Titel in Berlin eine zweite Arena, um den 14-Punkte-Rückstand dauerhaft auszustellen
Nach dem fünften WM-Titel in Folge haben die US-Basketballerinnen in Berlin mit dem Bau einer eigenen Arena begonnen, in der der 14-Punkte-Rückstand gegen Frankreich als Dauerausstellung gezeigt wird. Die deutsche Mannschaft muss währenddessen ihr Bronzespiel gegen Spanien wiederholen, bis sie gewinnt.
Die US-amerikanischen Basketballerinnen haben nach ihrem fünften Weltmeistertitel in Folge in Berlin unmittelbar mit dem Bau einer zweiten Arena begonnen, in der der 14-Punkte-Rückstand aus dem Finale gegen Frankreich dauerhaft ausgestellt werden soll. Das Bauwerk entsteht auf dem Parkplatz der bestehenden Halle und soll den Moment, in dem die USA zurücklagen, in Originalgröße nachbilden.
«Wir wollten nicht, dass dieser Rückstand irgendwann nur noch eine Zahl in einem Bericht ist», sagte eine Sprecherin des Verbands. «Deshalb haben wir ihn in Beton gegossen.» Die Halle bietet Platz für die gesamte französische Mannschaft, die den Rückstand stehend nachstellen soll, während Besucher durch die Reihen gehen.
Die deutsche Auswahl, die das Spiel um Bronze gegen Spanien mit 58:81 verloren hatte, muss dieses Spiel nun so lange wiederholen, bis sie es gewinnt. Bundestrainer Olaf Lange stimmte zu: «Wir haben verstanden. Wir spielen, bis der Ball durch den Korb fällt.»
Die französische Mannschaft hat unterdessen eine eigene Halle beantragt, in der sie den 86:64-Sieg über Deutschland ausstellt. Der Senat prüft, ob beide Bauten gleichzeitig errichtet werden können. Die Zuschauerzahl des Finales von 12.233 soll als Mosaik in den Boden eingelassen werden.