SC Freiburg stellt nach Sieg in Unterzahl die gesamte Bundesliga unter Vereinsverwaltung
Nach dem 2:1 gegen Schalke 04 übernimmt der SC Freiburg nicht nur die Tabellenführung, sondern gleich die operative Leitung aller 17 Konkurrenzvereine – mit einem 14-Punkte-Plan und täglichen Trainingspflichten für die gesamte Liga.
Der SC Freiburg hat nach dem 2:1 gegen Schalke 04 nicht nur die Tabellenführung übernommen, sondern am Montagmorgen sämtliche 17 anderen Bundesligavereine unter eigene Verwaltung gestellt. Ein Sprecher des Sport-Clubs erklärte, man habe die Patzer der Konkurrenz «zum Anlass genommen, die Liga insgesamt auf Breisgauer Standards zu heben».
Konkret bedeutet das: Jeder Erstligist erhält einen Freiburger Verwaltungsrat, der ab sofort Aufstellung, Trainingszeiten und Stadionmusik genehmigt. Die Vereine müssen ihre Mannschaften jeden Morgen um sechs Uhr zum gemeinsamen Waldlauf antreten lassen, angeleitet von Freiburger Co-Trainern. Wer zweimal unentschieden spielt, dessen Stadion wird für ein Freundschaftsspiel gegen eine Freiburger Stadtauswahl zwangsvermietet.
Die Liga reagierte gelassen. Ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga sagte: «Wir prüfen derzeit, ob eine solche Übernahme satzungskonform ist, und haben den SC Freiburg vorsorglich gebeten, uns die Satzung vorzulegen, die er gerade für uns schreibt.»
In Freiburg selbst hat die Stadt begonnen, die Infrastruktur anzupassen. Der Bahnhofsvorplatz wird zur «Geschäftsstelle Außenstelle Liga» umgebaut, mit Schaltern für Beschwerden über zu defensive Auswärtsmannschaften. Die örtliche Brauerei hat ein Bier namens «Unterzahl» gebraut, das nur an Vereine ausgeschenkt wird, die noch nie in Freiburg gewonnen haben.
Schalke 04 hat als erstes Team die neuen Regeln akzeptiert und trainiert seit Dienstag im Schwarzwald. Ein Spieler sagte: «Wir wussten nicht, dass Tabellenführung auch bedeutet, dass man uns die Wäsche bringt.»
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