Kompany lässt nach Kane-Elfer die Allianz Arena in Einzelteile zerlegen und neu aufbauen, um das Remis zu korrigieren
Nach dem 2:2 gegen Arsenal ordnet Bayern-Trainer Vincent Kompany an, die Allianz Arena noch in der Nacht abzutragen und exakt einen Meter versetzt wieder zu errichten – damit der Kane-Elfer künftig als Siegtreffer zählt.
München – Vincent Kompany hat nach dem 2:2 des FC Bayern gegen Arsenal noch in der Mixed Zone angeordnet, die Allianz Arena vollständig abzutragen und auf dem Parkplatz exakt einen Meter versetzt wieder aufzubauen. Der Kane-Elfer aus der 61. Minute solle dadurch nachträglich als Siegtreffer gewertet werden, erklärte der Trainer mit steinerner Miene.
«Wir haben das Spiel nicht getötet, also töten wir das Stadion», sagte Kompany, während er eine weitere Wasserflasche in die Coaching-Zone schleuderte. Rund 75.000 Zuschauer mussten das Stadion noch vor dem Abpfiff über die Rolltreppen verlassen, weil die ersten Sitzschalen bereits verschraubt wurden. Die Nordtribüne wurde noch am selben Abend auf Tieflader verladen und über die A9 in Richtung Nürnberg gefahren, wo sie bis zur Neuvermessung zwischengelagert wird.
Der Verein hat für die Umbauphase ein Ausweichstadion auf dem Oktoberfestgelände errichtet, in dem künftig jedes Heimspiel mit einem Meter Abstand zur ursprünglichen Torlinie ausgetragen wird. Manuel Neuer absolvierte dort bereits sein 163. Champions-League-Spiel und zog mit Thomas Müller und Lionel Messi gleich, musste aber feststellen, dass das Tor durch die Verschiebung nun knapp außerhalb seines Strafraums liegt.
Arsenal-Trainer Mikel Arteta zeigte sich beeindruckt und kündigte an, das Emirates Stadium vorsorglich um zwei Meter zu versetzen. Harry Kane, der gegen seinen Jugendclub getroffen hatte, sagte: «Faires Resultat – aber jetzt ist es unser Resultat.» Die Bauarbeiten sollen bis zum Auswärtsspiel bei Atlético Madrid abgeschlossen sein.
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