Hertha BSC baut nach 0:0 in Kiel ein 14 Kilometer langes Abwehrbollwerk quer durch Brandenburg
Nach dem Ende der Siegesserie beim Tabellenletzten hat Hertha BSC beschlossen, die Null künftig baulich zu sichern: Ein durchgehender Erdwall soll künftige Gegentore physisch unmöglich machen.
Nach dem 0:0 beim Tabellenletzten Holstein Kiel hat Hertha BSC den Bau eines durchgehenden Erdwalls quer durch Brandenburg begonnen, der künftige Gegentore physisch verhindern soll. Das Bauwerk verläuft von der Berliner Stadtgrenze bis an die polnische Grenze und ist nach Angaben des Vereins für eine Dauerbelastung von neunzig Minuten plus Nachspielzeit ausgelegt.
«Wir haben sieben Spiele gewonnen und in Kiel nichts zugelassen», sagte ein Sprecher des Vereins. «Diese Null ist unser Kapital. Wir werden sie nicht wieder hergeben.» Auf dem Wall stehen in Abständen von je einem Spielfeld mehrere Aussichtstürme, von denen aus eigens abgestellte Beobachter jeden anrollenden Ball melden sollen.
Die Stadt Kiel reagierte umgehend und erklärte den Tag des torlosen Unentschiedens zum jährlichen Feiertag. Kiels Torwart, der die Berliner Angriffe dreimal abwehrte, wurde zum Ehrenbürger ernannt und darf den Feiertag künftig mit einem Glockenschlag eröffnen. Die Kieler bleiben damit das einzige Team der Liga ohne Sieg, was die Stadt als Beweis ihrer Standhaftigkeit feiert.
Hertha verlegte sein Trainingsgelände kurzerhand auf die Wallkrone. Die Mannschaft absolviert dort seitdem Übungseinheiten, in denen sie den Ball ausschließlich nach hinten spielt. Der Vorsprung auf Nürnberg bleibt unverändert, weil auch Nürnberg nicht gewann. Nürnberg kündigte an, einen eigenen Wall zu errichten, sobald ein geeigneter Bauplatz gefunden ist.
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