Freiburg baut Jablonec nach: 3:2-Sieg wird mit zwei Eigentoren und einem 1:1-Rückstand zur Pflichtübung erklärt
Der SC Freiburg hat den 3:2-Sieg gegen FK Jablonec zum Anlass genommen, das Spiel als offizielles Ausbildungsmodell für kommende Conference-League-Gegner zu deklarieren. Zwei Eigentore, ein zwischenzeitlicher Ausgleich und ein Tor in der Nachspielzeit werden zu Lehrbeispielen umfunktioniert.
Der SC Freiburg hat den 3:2-Sieg gegen FK Jablonec zum Anlass genommen, das gesamte Spiel als offizielles Ausbildungsmodell für kommende Conference-League-Gegner zu deklarieren. Zwei Eigentore, ein zwischenzeitlicher Ausgleich und ein Tor in der Nachspielzeit werden zu Lehrbeispielen umfunktioniert.
«Wir haben beschlossen, jedes Gegentor künftig als Pflichtübung in den Trainingsplan aufzunehmen», erklärte ein Vereinsvertreter. «Wer nicht mindestens einmal unglücklich abfälscht, darf am Donnerstag nicht mit nach Monaco.» Die Mannschaft absolvierte am Montag eine erste Sondereinheit, in der gezieltes Eigentor-Schießen auf dem Programm stand.
Die Stadt Freiburg hat reagiert: Der Rathausplatz wird bis Freitag in einen Nachbau des Jablonecer Stadions verwandelt, inklusive 300 mitgereister Fans, die ihre Lieder auswendig gelernt haben. Die städtischen Verkehrsbetriebe bieten eine Sonderlinie «Eigentor-Express» an, die alle fünf Minuten zwischen Trainingsgelände und Innenstadt pendelt.
Für Trainer Julian Schuster, der sein 100. Pflichtspiel bestritt, ist die Sache klar: «Wenn wir in dieser Saison ungeschlagen bleiben wollen, müssen wir die Fehler der anderen zu unseren machen. Das ist effizienter.» Der Verein plant, die Methode auf die Bundesliga auszuweiten und in Leverkusen mit einer extra Portion Eigentore zu experimentieren.
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