Dortmund baut nach drittem Sieg eine Mauer um Paderborn, damit der Aufsteiger nie wieder entwischen kann
Nach dem perfekten Saisonstart mit drei Siegen hat Borussia Dortmund eine Mauer um das gesamte Stadtgebiet von Paderborn errichtet, um den SC Paderborn dauerhaft am Verlassen der Stadt zu hindern.
Dortmund hat am Sonntagabend mit dem Bau einer Mauer um das komplette Stadtgebiet von Paderborn begonnen. Nach dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel gegen den Aufsteiger SC Paderborn ordnete der Verein an, den Gegner bis zum Rückspiel in der Stadt einzuschließen. Die Mauer verläuft entlang der Stadtgrenze, ist vier Meter hoch und wird von Ordnern des BVB bewacht.
«Wir wollten sicherstellen, dass Paderborn nicht wieder aufsteigt und uns in der Tabelle überholt», sagte ein Sprecher des Vereins. «Die Mauer ist die logische Konsequenz aus drei Siegen.» Die Stadt Paderborn stellte daraufhin einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung, um weiterhin Lebensmittel in die Stadt liefern zu können. Dortmund lehnte ab und verwies auf die eigene Heimstärke.
Felix Nmecha, der mit einem Traumtor den Sieg besiegelt hatte, wurde zum Bauleiter ernannt. Er ließ zunächst die Innenstadt pflastern, damit der Ball bei künftigen Auswärtsspielen besser rollt. Die Anwohner von Paderborn müssen nun bei jedem Heimspiel des BVB eine Eintrittskarte vorzeigen, um die Stadt zu verlassen. Der SC Paderborn trainierte am Montag auf einem Parkplatz, weil der Weg zum Stadion durch die Mauer blockiert war.
Die DFL prüft, ob die Mauer gegen die Lizenzauflagen verstößt. Dortmund erklärte, man werde die Mauer erst abreißen, wenn Paderborn wieder absteigt. Bis dahin gilt Paderborn als offizielles Trainingsgelände des BVB.