Bundesliga & Co. besetzen FIFA-Hauptquartier und lassen Infantino nicht mehr raus, bis er jede Regel selbst spielt
Die vier europäischen Topligen haben das FIFA-Hauptquartier in Zürich besetzt und Gianni Infantino zu einem Dauerturnier verpflichtet, bei dem er alle 211 Mitgliedsverbände gleichzeitig vertreten muss.
Die vier europäischen Topligen haben das FIFA-Hauptquartier in Zürich besetzt und Gianni Infantino zu einem Dauerturnier verpflichtet, bei dem er alle 211 Mitgliedsverbände gleichzeitig vertreten muss. Ein Sprecher der Ligen erklärte, man habe «die ausbeuterischen Ideen aktiv gefördert» und werde den Präsidenten erst wieder herauslassen, wenn er jede einzelne Regel selbst gespielt habe.
Seit Montag steht Infantino auf einem eigens errichteten Spielfeld im Innenhof und absolviert pro Stunde ein vollständiges WM-Qualifikationsspiel gegen wechselnde Mannschaften, die aus FIFA-Angestellten bestehen. Die Topligen haben einen Spielplan erstellt, der 38 Spiele pro Woche vorsieht, alle mit Verlängerung und Elfmeterschießen. «Er wollte mehr Spiele, jetzt bekommt er mehr Spiele», sagte ein Vertreter der Bundesliga, während er einen Stapel Trikots in Infantinos Umkleidekabine trug.
Die FIFA reagierte gelassen. Ein Funktionär erklärte, Infantino habe «schon immer davon geträumt, jede Regel persönlich zu verkörpern», und bezeichnete die Besetzung als «willkommene Gelegenheit, den Fußball globaler zu machen». Man prüfe, ob die Spiele im Innenhof für die Weltrangliste zählen könnten.
Die Topligen haben angekündigt, die Aktion so lange fortzusetzen, bis Infantino alle 211 Verbände in Einzelgesprächen empfangen hat – jeweils während eines laufenden Spiels. Der Präsident soll bereits zugestimmt haben, die Regeln für Abseits und Handspiel künftig nur noch nach eigenem Erleben auszulegen.
Fußball-Spielplan und Ergebnisse
8