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Basketballerinnen lassen sich für Heim-WM in Berlin als lebende Denkmäler aufstellen

Vor dem WM-Auftakt gegen Spanien lassen sich die deutschen Basketballerinnen in der Uber Arena als lebende Statuen auf Podesten aufstellen, um ihre Gegnerinnen zu beeindrucken. Das Training wird durch Proben für die Starre-Phasen ergänzt.

Berlin – Die deutschen Basketballerinnen bestreiten ihren WM-Auftakt gegen Spanien nicht mehr im Stehen, sondern auf Podesten. Bundestrainer und Verband einigten sich darauf, alle vier Schlüsselspielerinnen ab sofort als lebende Denkmäler auf Sockeln aus Travertin zu präsentieren, die in der Uber Arena aufgebaut wurden. „Wer ein Denkmal ist, kann nicht übersehen werden“, sagte ein Sprecher des Deutschen Basketball-Bundes zur Begründung.

Leonie Fiebich thront seit Dienstag auf einem zwei Meter hohen Sockel am Spielfeldrand, Nyara Sabally wurde gegenüber aufgestellt, Frieda Bühner und Alexis Peterson-Smalls flankieren den Mittelkreis. Ein Team von zwölf Maskenbildnern hält die Gesichter der Spielerinnen in einem Zustand edler Versteinerung, während Physiotherapeuten alle zwanzig Minuten die Waden lockern. Das Aufwärmprogramm vor dem Spiel wurde auf Starre-Übungen umgestellt, bei denen die Athletinnen jeweils vierzig Minuten regungslos verharren, um den Denkmal-Charakter zu perfektionieren.

Die spanische Mannschaft zeigte sich beim Training irritiert und ließ ihre eigenen Aufwärmübungen mehrfach unterbrechen, um die neuen Monumente zu fotografieren. Der Verband kündigte an, die Podeste nach dem Turnier nicht abzubauen, sondern dauerhaft in der Halle zu belassen. „Wir haben die Spielerinnen für die Ewigkeit gegossen“, so der Sprecher, „ein Rückbau würde den Denkmalwert mindern.“ Die Partie beginnt um 17.45 Uhr, die Sockel sind bereits ausverkauft.

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