Basketball-Bundesliga: Bayern baut 20-Punkte-Führung in Betonmauer um, Alba hisst Banner mit Kran
München reagiert auf die verlorene Finalserie: Die Bayern gießen jede Führung ab sofort in eine zwei Meter hohe Betonmauer. Berlin kontert mit einem Banner, das per Kran unter die Hallendecke gezogen wird.
München hat auf die titellose Saison und die verlorene Finalserie mit einer baulichen Maßnahme reagiert: Jeder Vorsprung von zwanzig Punkten oder mehr wird ab sofort in eine zwei Meter hohe Betonmauer umgerechnet und noch während des Spiels an der Seitenlinie errichtet. Ein Sprecher der Bayern bestätigte, dass die Mauer bei jedem Heimspiel fest installiert wird, sobald die Mannschaft mit zwanzig Punkten führt.
Präsident Herbert Hainer sagte: «Wir haben verstanden, dass ein Vorsprung kein Zustand ist, sondern ein Bauwerk. Wer zwanzig Punkte führt, muss auch zwanzig Punkte schützen.» Uli Hoeneß assistierte: «Endlich eine Charakterfrage, die man betonieren kann.» Die erste Mauer soll am Sonntag gegen Bamberg stehen.
In Berlin hält man dagegen. Alba-Geschäftsführer Marco Baldi kündigte an, das Meisterbanner nicht mehr mit Seilwinde, sondern mit einem 60-Tonnen-Kran unter die Hallendecke zu ziehen. «Wir haben letzte Saison zwanzig Punkte aufgeholt. Jetzt hissen wir das Banner so hoch, dass es niemand mehr einholen kann», sagte Baldi. Aufsichtsrat Axel Schweitzer ergänzte: «Wir verteidigen nichts, wir bauen nur höher.»
Die Liga hat inzwischen eine Task Force eingesetzt. Sie prüft, ob künftig jedes Team bei einer Führung von zwanzig Punkten eine Mauer errichten muss und ob die Betonmenge pro Spieltag begrenzt wird. Ein Sprecher der Bundesliga sagte: «Wir wollen verhindern, dass die Halle irgendwann voll ist.»