Alba Berlin verlegt Saisonauftakt ins Weltall – 9050 Zuschauer müssen mit
Alba Berlin hat den Saisonauftakt gegen die Niners Chemnitz kurzerhand ins Weltall verlegt. Die 9050 Zuschauer werden mit einer eigens umgebauten Fähre in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht, wo das Spiel in einer schwebenden Arena ausgetragen wird. Die Liga prüft bereits eine Ausweitung auf alle Heimspiele.
Alba Berlin hat den Auftakt der Basketball-Bundesliga gegen die Niners Chemnitz kurzerhand ins Weltall verlegt. Die 9050 Zuschauer aus der heimischen Halle werden mit einer umgebauten Fähre in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht, wo das Spiel in einer schwebenden Arena aus getragenem Hallenboden ausgetragen wird. Der Meisterpokal wurde vor dem Start in die Schwerelosigkeit entlassen und schwebt nun als Orientierungspunkt über dem Spielfeld.
Die Liga hat bereits angekündigt, dass alle Heimspiele der Berliner künftig in der Umlaufbahn stattfinden sollen. Dafür werden an der Spree drei Startrampen errichtet, und die Spieler absolvieren seit Wochen ein spezielles Schwerelosigkeitstraining. «Wir haben festgestellt, dass die Distanzwürfe in der Schwerelosigkeit deutlich besser fallen», erklärte ein sichtlich zufriedener Alba-Funktionär. Die Niners Chemnitz haben gegen die Verlegung Einspruch eingelegt, weil ihr Mannschaftsbus nicht für den Orbit zugelassen ist.
Die Stadt Berlin prüft bereits den Bau eines zweiten Raumhafens, um den Andrang zu bewältigen. Die Eintrittspreise für die schwebenden Plätze wurden auf das Vierfache erhöht, und die Warteliste reicht bis zur nächsten Saison. Ein Sprecher der Bundesliga sagte, man wolle den Basketball «dorthin bringen, wo ihn noch nie jemand gesehen hat». Die erste Partie endete 89:82 für Alba, was in der Schwerelosigkeit als besonders wertvoll gilt.