Alba Berlin baut nach Pokalsieg eine zweite Halle, um den Vorsprung gegen Bamberg dauerhaft zu lagern
Der deutsche Meister gewinnt 83:71 gegen den Titelverteidiger und beschließt noch in der Kabine, den kompletten Schlussspurt einzufrieren und in einem eigens errichteten Anbau auszustellen.
Alba Berlin hat den 83:71-Erfolg gegen die Bamberg Baskets zum Anlass genommen, den kompletten Schlussspurt in einer eigens errichteten Nebenhalle dauerhaft zu lagern. Noch in der Kabine ordnete der Klub an, jeden Ballgewinn der letzten acht Minuten einzeln zu nummerieren und in Vitrinen zu stellen, damit der Vorsprung nicht wieder verloren geht.
Die Halle wird direkt an die Arena angebaut und soll Platz für sämtliche Fastbreaks bieten, die Alba in dieser Saison noch spielen wird. Ein Sprecher erklärte ruhig, man habe zu lange einem Rückstand hinterhergelaufen und wolle künftig jeden Punkt doppelt sichern. Die Zuschauer, die am Montagabend gekommen waren, erhalten freien Eintritt in den Anbau, sobald sie ihre Eintrittskarte abgeben und versprechen, den Endstand nicht weiterzuerzählen.
Für das Viertelfinale am 12. oder 13. Dezember bei Phoenix Hagen reist das Team nach Angaben des Vereins mit einem zusätzlichen Lastwagen an, der die konservierten Spielzüge transportiert. Der erst am Freitag verpflichtete Center Yankuba Sima soll die Vitrinen während der Fahrt bewachen. Bamberg hat inzwischen beantragt, den eigenen Rückstand von 41:33 zur Halbzeit ebenfalls ausstellen zu dürfen, was Alba mit dem Hinweis ablehnte, man habe nur begrenzte Regalfläche.
Am Ende blieb offen, wer die neue Halle putzt. Der Verein teilte mit, man suche noch jemanden, der bereit sei, jeden Morgen die Punkte zu zählen.
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