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Politik

Weißes Haus richtet Wartezimmer für Pressesprecher ein – Zacharia muss nach sieben Tagen Stuhl räumen

Nach nur einer Woche im Amt wird Katie Zacharia als Pressesprecherin des Weißen Hauses durch ein neu geschaffenes Wartezimmer geschleust, in dem künftig alle Sprecher auf ihren Einsatz warten – Trump gibt den Medien die Schuld und lässt das Mobiliar umstellen.

Das Weiße Haus hat im Westflügel ein dauerhaftes Wartezimmer für Pressesprecher eingerichtet, nachdem Katie Zacharia ihren Posten nach nur sieben Tagen wieder räumen musste. Der Raum, ehemals ein Kopierraum, fasst sechs Personen und verfügt über eine nummerierte Sitzbank, einen Getränkeautomaten und eine Anzeigetafel, die den nächsten Auftritt in Minuten herunterzählt.

Präsident Trump erklärte vor Journalisten, die Medien hätten die 41-Jährige unfair behandelt, und ordnete an, das Wartezimmer künftig für alle künftigen Sprecher verbindlich zu machen. «Jeder, der diesen Job will, sitzt erst mal da drin und wartet, bis ich ihn rausrufe», sagte er. Die erste Wartende sei bereits eingetroffen und habe sich mit einer Decke auf der Bank eingerichtet.

Das Mobiliar wurde noch am selben Tag umgestellt: Die Stühle stehen jetzt mit Blick zur Wand, damit, wie es aus dem Büro des Stabschefs hieß, «niemand vorher sieht, was auf ihn zukommt». Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte, dass die Anzeigetafel bei jedem Wechsel neu gestartet wird und die Wartezeit öffentlich einsehbar ist.

Für nächste Woche kündigte das Weiße Haus an, das Wartezimmer um eine zweite Bank zu erweitern und die Wartezeit auf unbestimmte Dauer zu verlängern. Zacharia selbst wurde zuletzt gesehen, wie sie den Westflügel mit einem Karton verließ, auf dem «Büro 2» stand.

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