Trump ordnet an: Jeder republikanische Kandidat muss vor jedem Auftritt 5000 Dollar in bar an Wähler verteilen
Präsident Trump hat per Dekret verfügt, dass republikanische Kandidaten bei jedem öffentlichen Auftritt 5000 Dollar in bar an anwesende Wähler auszahlen müssen. Die Partei hat eine Sonderabteilung eingerichtet, die die Auszahlungen überwacht.
Präsident Donald Trump hat per Dekret angeordnet, dass jeder republikanische Kandidat bei jedem öffentlichen Auftritt im Wahlkampf 5000 Dollar in bar an die anwesenden Wähler auszahlen muss. Die Regel gilt ab sofort und für alle 435 Wahlkreise des Repräsentantenhauses sowie für die 35 umkämpften Senatssitze. Wer die Auszahlung verweigert, verliert die Parteifinanzierung.
Die Republikaner haben daraufhin eine Sonderabteilung für Bargeldlogistik gegründet. Sie mietet leerstehende Einkaufszentren an, in denen Kandidaten vor jedem Auftritt Koffer mit Scheinen zählen. Ein Sprecher erklärte, man habe die ersten 3000 Kandidaten mit Handwagen ausgestattet, damit sie das Geld selbst zu den Veranstaltungen transportieren können. Die Partei rechne mit Gesamtkosten von mehreren Milliarden Dollar.
Die Demokraten haben angekündigt, das Programm zu unterbieten: Sie wollen künftig 5001 Dollar pro Wähler auszahlen. In North Carolina, wo der Republikaner Thom Tillis nicht mehr antritt, hat der demokratische Kandidat Roy Cooper bereits eine Warteschlange von zwei Kilometern Länge gemeldet. In Texas, wo seit über 30 Jahren kein Demokrat mehr Senator war, verdoppeln republikanische Kandidaten die Auszahlung auf 10.000 Dollar, um Anhänger zu halten.
Wahlkampfbeobachter warnen, die Wähler könnten sich an die Zahlungen gewöhnen. Ein republikanischer Stratege sagte, man werde bis November jeden Tag Bargeld in Lastwagen durch die Bundesstaaten fahren. Die Partei prüfe, ob sie das Geld direkt in Wahllokalen ausgeben dürfe.
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