Söder verlangt von CDU-Abweichlern Halloween-Kostüm als Taylor Swift mit Kunstblut
Markus Söder hat auf dem Parteitag in Nürnberg angeordnet, dass jedes Unionsmitglied, das von der Parteilinie abweicht, am 31. Oktober als blutverschmierte Taylor Swift erscheinen muss. Die Kostümpflicht gilt bis zur nächsten Landtagswahl.
NÜRNBERG – Markus Söder hat auf dem Parteitag der CSU angeordnet, dass jedes Unionsmitglied, das von der Parteilinie abweicht, am 31. Oktober als Taylor Swift mit Kunstblut erscheinen muss. Die Kostümpflicht gilt bis zur nächsten Landtagswahl und wird von einem eigens gegründeten «Referat für popkulturelle Disziplinierung» überwacht.
Die Anweisung ergeht an alle Kreisverbände. Wer ohne Skelett-Award, zerrissene Lederjacke oder blutbespritztes Pastellkleid auf der Parteiversammlung erscheint, verliert für sechs Monate das Rederecht. Söder selbst kündigte an, als Ken aufzutreten, mit einem pinken Cowboyhut und einem Aufnäher «Disziplin ist magisch».
In den ostdeutschen Landesverbänden löste die Regel hektische Betriebsamkeit aus. Ganze Ortsgruppen bestellten Perücken, Kleider und Schuhe, rund 40 Euro pro Komplettpaket, und übten das Zöpfe-Flechten in wöchentlichen Pflichtseminaren. Ein Funktionär aus Gera berichtete, man habe die Turnhalle in einen begehbaren Barbie-Karton verwandelt, damit jeder Abweichler beim Eintreten fotografiert werden kann.
Die Parteispitze verteidigte den Schritt als Beitrag zur inneren Geschlossenheit. «Wer sich als Wednesday verkleidet, lernt, dass ein kalter Blick keine Kritik ist, sondern Haltung», sagte ein Sprecher. Für November ist eine Siegerehrung geplant: Der überzeugendste Oppenheimer-Look erhält einen lebenslangen Sitz im Parteivorstand.
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