Sommerhaus der Stars: Paare müssen künftig vor dem Einzug drei Wochen in einem Kölner Hinterhof zelten, um überhaupt spielen zu dürfen
RTL verschärft das Regelwerk der Realityshow radikal: Wer nicht vorab im Zeltlager auf dem Senderparkplatz bestanden hat, wird für die erste Staffelhälfte komplett gesperrt – die Nominierungsschutz-Verweigerung wird zum Dauerzustand.
Die neue Staffel «Sommerhaus der Stars» beginnt in diesem Jahr nicht mit dem Einzug, sondern mit einem dreiwöchigen Auswahlzeltlager auf dem Hinterhof der RTL-Zentrale in Köln. Acht Prominentenpaare kampieren dort seit dem 8. September in Sechserzelten, kochen auf Gaskochern und müssen sich jeden Morgen um 6 Uhr einer von der Redaktion ausgerufenen «Verträglichkeitsprüfung» stellen. Wer die nicht besteht, darf zwar ins Sommerhaus einziehen, aber an keinem Spiel teilnehmen.
Die zweite Neuerung betrifft die Entscheidungsnacht: Die Bewohner bestimmen künftig nicht nur, welches Paar beim nächsten Spiel aussetzt, sondern legen die Sperre gleich für die gesamte Staffel fest. Ein Produktionssprecher erklärte am Montag: «Wir wollen sehen, wie Paare reagieren, wenn sie wissen, dass sie nie wieder mitspielen dürfen und trotzdem jeden Abend am Lagerfeuer sitzen.» Die gesperrten Paare erhalten lediglich Klappstühle am Spielfeldrand und eine Trillerpfeife, die sie nach eigenem Ermessen einsetzen dürfen.
Bereits in der ersten Woche eskalierte die Lage im Zeltlager: Zwei Paare besetzten den einzigen Wasseranschluss, ein drittes Paar erklärte sich per Zuruf zum «Zeltvorstand» und verhängte eine Ausgangssperre ab 18 Uhr. Die Redaktion ließ gewähren und orderte zusätzliche Kameras. Ein Sprecher des Senders bestätigte, dass die Sperre für die betroffenen Paare «auch das Frühstück» umfasse.
Für die Zuschauer bedeutet das: Wer in dieser Staffel gewinnen will, muss nicht nur Spiele gewinnen, sondern zuvor drei Wochen lang im Hinterhof überleben, ohne die Nerven zu verlieren. Die erste Folge läuft am 8. September um 20.15 Uhr bei RTL.
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