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Kultur

ProSieben verhängt Maskenpflicht: 16 Masken, aber niemand darf mehr abstimmen

ProSieben zieht die Reißleine: Die 13. Staffel von «The Masked Singer» wird zur geschlossenen Veranstaltung. Das Publikumsvoting fällt weg, die Masken werden bereits im Vorfeld aufgezeichnet, und die Zahl der Kostüme steigt auf 16. Wer ausscheidet, entscheidet künftig ein Gremium hinter verschlossenen Türen.

ProSieben hat für die 13. Staffel von «The Masked Singer» eine Maskenpflicht der besonderen Art verhängt: 16 Kostüme treten an, doch niemand außerhalb des Senders darf noch abstimmen. Das Joyn-Voting wurde ersatzlos gestrichen. Über das Ausscheiden entscheidet künftig ein internes Gremium, das hinter verschlossenen Studiotüren tagt und dessen Zusammensetzung der Sender nicht bekannt gibt.

Die Sendung wird erstmals vollständig im Vorfeld aufgezeichnet. Senderchef Hannes Hiller begründet den Schritt mit den Terminkalendern der Prominenten: «Wir machen hier genau das, was weltweit längst Standard ist.» Die Aufzeichnung erlaube es, Kandidaten zu verpflichten, die für eine sechswöchige Live-Präsenz keine Zeit gehabt hätten. Auch Pannen wie jene von Uwe Ochsenknecht, der 2023 als Kiwi zu früh demaskiert wurde, sollen so vermieden werden.

Statt neun oder zehn Masken gehen nun 16 an den Start. In den ersten vier Folgen treten jeweils vier Masken gegeneinander an, zwei werden noch am selben Abend enttarnt. Die übrigen zwei erreichen das Halbfinale. Eine der Masken wurde bereits offiziell vorgestellt: eine silberfarbene Gestalt, die an das Michelin-Männchen erinnert. Einen Namen hat sie noch nicht – Vorschläge können Zuschauer über die Joyn-App einreichen, auch wenn sie sonst nichts mehr zu melden haben.

Moderiert wird wie gewohnt von Matthias Opdenhövel. Im Rateteam sitzen erneut Verona Pooth und Chris Tall. Die erste Folge läuft am Mittwoch, den 16. September, um 20.15 Uhr auf ProSieben.

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