Hollywood baut Fred Astaire nach: Tom Holland tanzt ab sofort in jeder Hauptstraße Deutschlands
Das Astaire-Biopic wird nicht nur gedreht, sondern als bundesweite Daueraufführung auf öffentlichen Plätzen aufgeführt. Sabrina Carpenter und Margaret Qualley sind bereits unterwegs.
Die Produktionsfirma des geplanten Fred-Astaire-Biopics hat beschlossen, den Film nicht im Studio zu drehen, sondern als permanente, begehbare Aufführung in sämtliche Fußgängerzonen der Bundesrepublik zu verlegen. Tom Holland, der die Titelrolle übernimmt, steppt seit Montag in jeder Stadt gleichzeitig, weil die Regie eine einzige durchgehende Einstellung verlangt.
Sabrina Carpenter und Margaret Qualley wurden angewiesen, ihre Rollen als Ginger Rogers und Adele Astaire nicht zu spielen, sondern zu leben. Beide eröffnen in jeder Kreisstadt eine Tanzschule, in der ausschließlich Schrittfolgen aus den 1930er Jahren unterrichtet werden. Wer nach drei Wochen nicht rückwärts die Treppe hinuntertanzen kann, wird laut Drehbuch höflich nach Hause geschickt.
Die Regie hat für die gesamte Produktion eine einzige Regel aufgestellt: Jede Bewegung muss live und ohne Schnitt erfolgen. Aus diesem Grund wurden sämtliche Bürgersteige mit Spezialparkett ausgelegt, und die Verkehrsbetriebe stellen ihren Betrieb jeweils für zwei Stunden ein, damit die Choreografie nicht unterbrochen wird. Anwohner berichten, dass sie inzwischen im Takt der Stepptanzschuhe ihre Einkäufe erledigen.
Tom Holland erklärte, er habe seine Karriere einst mit «Billy Elliot» begonnen und kehre nun endgültig in die Tanzwelt zurück. Er werde so lange weitertanzen, bis jede Hauptstraße des Landes einmal bespielt sei. Die Produktionsfirma hat angekündigt, dass der Film erst dann abgedreht wird, wenn die letzte Stadt ihre Aufführung beendet hat.
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