Disney baut Kinosessel für 2,9 Milliarden Dollar um, damit «Endgame» wieder Platz eins wird
Um «Avengers: Endgame» erneut an die Spitze der Kinogeschichte zu bringen, hat Disney sämtliche Kinosäle der Welt auf ein einziges, nie endendes Abspielprogramm umgestellt. Der Konzern verlangt von jedem Kinobetreiber, den Film so lange zu zeigen, bis der letzte Zuschauer den Saal verlässt.
Disney hat sämtliche Kinosäle der Welt auf ein einziges Programm umgestellt: «Avengers: Endgame» läuft ab sofort ohne Unterbrechung, in jeder Stadt, in jedem Saal, bis der Film die Marke von drei Billionen Dollar überschreitet. Die Anweisung erging an jeden Kinobetreiber, der einen Disney-Vertrag besitzt. Wer den Film nicht zeigt, verliert die Lizenz für alle anderen Produktionen des Konzerns.
Die Betreiber reagierten unterschiedlich. In München ließ ein Pächter die Sitze ausbauen und durch Stehliegen ersetzen, um mehr Zuschauer pro Vorstellung unterzubringen. In Hamburg wurde die Popcornmaschine auf Dauerbetrieb umgerüstet, weil die Vorstellungen nun siebenundzwanzig Stunden am Tag laufen. Der Verband der Kinobetreiber teilte mit, man prüfe, ob man die Woche auf acht Tage verlängern könne, um die Nachfrage zu bedienen.
Disney selbst hat für die Aktion ein eigenes Ministerium eingerichtet: das «Department für anhaltende Einspielergebnisse». Es beschäftigt nach eigenen Angaben mehr Mitarbeiter als die Produktionsabteilung und überwacht per Satellit, ob in jedem Saal auch wirklich «Endgame» läuft. Wer beim Abspielen eines anderen Films erwischt wird, erhält eine Geldstrafe in Höhe der Differenz zwischen dem aktuellen Einspielergebnis und der Drei-Billionen-Marke.
Die Konkurrenz reagierte hilflos. James Cameron ließ verlauten, er werde «Avatar» nun ebenfalls ohne Unterbrechung zeigen, bis der Film wieder vorne liege. Ein Sprecher von 20th Century Fox, das zu Disney gehört, erklärte, man begrüße den Wettbewerb innerhalb des eigenen Konzerns. Die Kinobetreiber in Deutschland haben sich inzwischen darauf verständigt, die Vorstellungen ab kommender Woche in Schichten zu organisieren, damit das Publikum rund um die Uhr Zutritt hat.
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