Bibi Blocksberg reist für neuen Film so weit in die Vergangenheit, dass sie vor ihrer eigenen Erfindung ankommt
Die Produktionsfirma verlegt den Dreh der Junghexen-Fortsetzung kurzerhand in die Bronzezeit – mit 4000 Komparsen, einem eigens gebauten Hexendorf und einer Besetzung, die vor dem Drehbeginn erst noch erfunden werden muss.
Für den nächsten Bibi-Blocksberg-Film hat die Produktionsfirma den Dreh kurzerhand in die Bronzezeit verlegt. Ein Sprecher bestätigte, dass die gesamte Crew bereits vor Ort ist und das Hexendorf Neustadt vollständig aus Lehm, Holz und geflochtenem Schilf nachgebaut wurde.
Weil am Originaldrehort keine einzige Person lebte, die es damals schon gab, musste die Besetzung vor Drehbeginn erst erfunden werden. Die Casting-Abteilung sichtete dafür sämtliche Höhlen im Umkreis und verpflichtete viertausend Komparsen, die seitdem täglich in Fellen vor der Kamera stehen und auf ein Zeichen warten, das noch niemand erfunden hat.
Die Regie ließ verlauten, man drehe bewusst vor der Erfindung der Schrift, damit niemand das Drehbuch später nachlesen könne. Requisiten aus der Gegenwart sind streng verboten; wer ein Handy bei sich trägt, wird umgehend in die Zukunft zurückgeschickt.
Die Gemeinde hat inzwischen eine eigene Zeitreise-Aufsichtsbehörde gegründet, die den Dreh rund um die Uhr überwacht. Der Bürgermeister erklärte, man prüfe derzeit, ob die Komparsen nach Drehschluss überhaupt zurückkehren dürfen oder einfach dortbleiben und das Dorf weiterbewohnen.
12