ARD verlegt «WaPo Elbe»-Dreharbeiten auf die Elbe – Komparsen müssen Magnetangeln bestehen
Die ARD hat die Dreharbeiten zur dritten Staffel von «WaPo Elbe» auf die Elbe verlegt. Komparsen dürfen nur noch mitmachen, wenn sie eine Magnetangel-Prüfung bestehen. Die Wasserschutzpolizei Pirna ist empört.
Die ARD hat die Dreharbeiten zur dritten Staffel der Krimiserie «WaPo Elbe» vollständig auf die Elbe verlegt. Sämtliche Szenen, einschließlich der Büro- und Verhörszenen, werden auf einem Ponton gedreht, der zwischen Pirna und Dresden ankert. Die Produktionsfirma Polyphon hat dazu eigens ein schwimmendes Studio errichtet, das bei jedem Wetter bespielt wird.
Komparsen dürfen nur noch mitwirken, wenn sie eine praktische Prüfung im Magnetangeln bestehen. Die Prüfung umfasst das Bergen von Schlüsseln, Münzen und mindestens einem Dienstwagen. Wer durchfällt, wird an Land gelassen und darf nur noch die Beleuchtung bedienen. Die Wasserschutzpolizei Pirna kritisiert die Maßnahme als «unverhältnismäßig» und befürchtet, dass ihr eigenes Boot erneut beschädigt wird.
Hauptkommissarin Maike Junghans, gespielt von Carina Wiese, hat inzwischen eine eigene Magnetangel-Ausbildung für alle Darsteller angeordnet. Die Dreharbeiten dauern dadurch pro Folge drei Tage länger. Die ARD zeigt die neuen Folgen ab dem 29. September um 18.50 Uhr – dann allerdings mit Originalaufnahmen von der Elbe, damit die Zuschauer den Unterschied nicht bemerken.
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