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Gesellschaft

DWD verhängt landesweite Grau-Tragepflicht für Rheinland-Pfalz und Saarland

Der Deutsche Wetterdienst ordnet für das Wochenende eine amtliche Grau-Tragepflicht an: Wer ohne graue Kleidung nach draußen geht, wird von eigens abgestellten Grau-Kontrolleuren zurückgeschickt. Erst zum Wochenstart darf die Sonne wieder durch – dann aber nur für Träger der neuen Sonnen-Plakette.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Rheinland-Pfalz und das Saarland eine amtliche Grau-Tragepflicht verhängt. Von Samstagfrüh bis Sonntagabend darf niemand das Haus verlassen, der nicht mindestens drei sichtbare Kleidungsstücke in den zugelassenen Grautönen trägt. Die Verordnung gilt für alle Altersgruppen und schließt Regenschirme ausdrücklich ein.

In Offenbach wurde eigens eine Abteilung für Grau-Kontrolle eingerichtet. Ihre Mitarbeiter patrouillieren in grauen Westen an Bahnhöfen, Fußgängerzonen und Feldwegen und schicken Farbtupfer nach Hause. «Wer in Rot zur Bäckerei geht, muss mit einer Wartezeit von zwei Stunden im Nieselregen rechnen», sagte ein DWD-Sprecher mit unbewegter Miene. «Das ist keine Schikane, das ist Wetterdienst.»

Die Kommunen haben reagiert: In Mainz wurden drei Parkhäuser zu Grau-Umkleidekabinen umgebaut, in Saarbrücken steht ein ehemaliger Busbahnhof bereit, in dem Bürger ihre bunten Jacken gegen amtlich geprüfte Regenmäntel tauschen können. Die Nachfrage ist so groß, dass vor den Türen Schlangen bis zum nächsten Ortsschild reichen.

Zum Wochenstart lockert der DWD die Regeln – aber nur für Besitzer der neuen Sonnen-Plakette. Sie wird an allen Rathausschaltern ausgegeben und berechtigt dazu, zwischen 12 und 17 Grad die Jacke offen zu tragen. Wer ohne Plakette in die Sonne blinzelt, wird von den Grau-Kontrolleuren höflich, aber bestimmt in den Schatten begleitet.

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